Kühlflüssigkeit im Kühlschrank: giftig?

“Kältemittel ebenso wie Kühlmittel, transportieren Enthalpie (das heißt Wärmeenergie) von dem Kühlgut zur Umgebung”, so Wikipedia.

Die Kühlflüssigkeit kann auslaufen, wenn man seinen Kühlschrank nicht vorsichtig genug behandelt – etwa wenn man zum Beispiel beim Abtauen nicht lange warten mag und versucht Eis mit Gewalt herauszukratzen. Oder wenn der Kühlschrank beim Transportieren beschädigt wird. Ansonsten tritt man mit ihr nicht direkt in Kontakt. Falls die Kühlflüssigkeit ausgelaufen sein sollte, braucht man einen neuen Kühlschrank, da sich Reparieren nicht lohnen würde, sofern es überhaupt machbar sein sollte. Entsorgen Sie auch die Lebensmittel, am besten alles, aber auf jeden Fall zumindest die, die im Kühlschrank nicht bedeckt gelagert wurden.

Ob die Kühlflüssigkeit im Kühlschrank giftig ist oder nicht, kommt darauf an, ob sie eine ältere oder eine neuere Modifikation enthält. Ein relativ neues Modell enthält R12 und ist ozonschädigend, R134a ist auch nicht giftig R 600a ist genauso ungiftig, jedoch brennbar. Was für ein Modell ein Kühlschrank genau enthält, kann man auf dem Typenschild sehen. Meistens befindet es sich unten beim Gemüsefach.

Heutige Kühlschränke arbeiten mit einer Propan-Butan-Mischung.  Die ist auch nicht ganz klimafreundlich, aber wesentlich weniger. Für die Umwelt ist es am schlimmsten, wenn ein Kühlschrank nicht ordnungsgemäß entsorgt wird. FCKW kann nicht nur im Kühlmittel, sondern auch in der Wärmeschutzschicht enthalten sein, da diese Stoffe früher als Aufschäummittel verwendet worden waren. FKW und FCKW sind beide ungiftig und nicht brennbar, sie wurden jahrelang als ideale Kühlmittel betrachtet.

Aber unabhängig davon, ob die Kühlflüssigkeit im Kühlschrank mehr oder weniger giftig sein sollte, wenn sie etwas von ihr abbekommen haben, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

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